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Schneider Stein & Partner

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Erfolgsaussichten bei Studienplatzklagen

Wichtiges vorab zusammengefasst

Erfolgreiche Studienplatzklage

Der Erfolg einer Studienplatzklage hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

  • Dazu gehören unter anderem die Anzahl der Antragsteller bei den Gerichten, eine geschickte Auswahl der richtigen Hochschulen bzw. Universitäten sowie das Finanzbudget. Je früher Sie sich professionell beraten lassen, desto höher sind die Erfolgsaussichten einer erfolgreichen Studienplatzklage.

Steigerung der Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage

Die Erfolgsaussichten steigen, wenn eine individuelle Strategie entwickelt wird.

  • Bei der Entwicklung einer zielführenden Strategie für eine Studienplatzklage sind unter anderem die Auswertung der Rechtsprechung aus jüngerer Vergangenheit, eine etwaige Verbesserung der Bewerbungsnote durch einen Test (zum Beispiel TMS im Bereich Medizin) sowie etwaige Quereinstiegsmöglichkeiten über das Ausland zu berücksichtigen.

Exakte Prognose

Eine exakte Prognose der Erfolgsaussichten der Studienplatzklagen ist im Vorfeld nicht möglich.

  • Das liegt unter anderem daran, dass die Anzahl der Antragsteller bei den Gerichten und die Kapazitätsberechnungen grundsätzlich erst im Laufe der Gerichtsverfahren offenbart werden. Die Chancen, einen Studienplatz erfolgreich einzuklagen, können sich im Einzelfall in der zweiten Gerichtsinstanz deutlich erhöhen.

Der Erhalt eines Studienplatzes kann auch beim Einklagen des Studienplatzes nicht garantiert werden. Wer behauptet, dass ein Anwalt für Studienplatzklagen Sie sicher ins Studium einklagen kann, hat entweder keinerlei Erfahrung im Bereich der so genannten Studienplatzklagen, oder aber er will schlichtweg um jeden Preis an ihr Geld.

Grundsätzlich gilt, dass die folgenden Prognosen auf der Annahme beruhen, dass Sie sich frühestmöglich bei uns melden und Sie somit keine Fristen versäumen, um sich an der Universität bzw. Hochschule einzuklagen. Sollten Sie schon einige Fristen versäumt haben, sinken Ihre Chancen auf das erfolgreiche Einklagen eines Studienplatzes zum Teil erheblich.

Bei der Vergabe der Studienplätze im Rahmen einer Studienplatzklage spielen viele Faktoren eine Rolle. Die wohl wichtigsten Eckpunkte sind die Anzahl der Antragsteller, die Auswahl der richtigen Universität durch einen fachkundigen Rechtsanwalt für Studienplatzklagen und das eigene Finanzbudget. Unstrittig ist, dass mit sinkender Anzahl der Antragsteller auch die eigenen Erfolgsaussichten beim Einklagen eines Studienplatzes steigen, denn oft werden die vom Gericht freigegebenen Plätze im Losverfahren vergeben. Daraus ergibt sich, dass die ersten beiden Aspekte unmittelbar zusammenhängen, denn wir kennen die Zahlen und somit die Tendenzen der Anzahl der Antragssteller bei Studienplatzklagen aus den letzten Jahren und können anhand dieser die richtigen Universitäten für Sie auswählen, um ihre Chancen beim Einklagen eines Studienplatzes an der Universität bzw. Hochschule zu erhöhen. Dabei passen wir diese Strategie natürlich ihrem Budget an. Sicherlich ist es so, dass Ihre Chancen mit der Anzahl der zu verklagenden Universitäten bzw. Hochschulen - abhängig vom Studiengang - steigen können. In einigen Konstellationen kann es auch hilfreich sein, bei 10-15 Universitäten bzw. Hochschulen einen Antrag zu stellen und somit an deutlich mehr Losverfahren der Studienplatzklagen teilzunehmen als Antragsteller, die nur 2-3 Anträge stellen.

Es kann aber auch sinnvoll sein, von Beginn an lediglich 5-8 Universitäten bzw. Hochschulen auszuwählen. Wir werden beim Einklagen ins Studium für Sie in Ihrer persönlichen Situation das Optimum herausholen.

Sollten sie nur einen Antrag stellen wollen, werden wir die erfolgversprechendste Universität bzw. Hochschule für Sie heraussuchen und mit Ihnen hoffen, dass in der ersten Gerichtsinstanz ein wenig Losglück hinzukommt.

In der zweiten Instanz werden wir uns als Anwälte für Studienplatzklagen auf den Sachvortrag konzentrieren und so versuchen, einen – zunächst vorläufigen – Studienplatz für sie zu erstreiten. Im Übrigen kann es die Erfolgsaussichten Ihrer Studienplatzklage deutlich erhöhen, wenn Sie neben den Anträgen an mehreren Hochschulen ein Studium im Ausland beginnen und nach der Aufnahme des Studiums wieder nach Deutschland zurückwechseln. Der so genannte Quereinstieg verbessert Ihre Chancen deutlich, wenngleich er zu einer höheren finanziellen Belastung führt.

Ihre Chancen steigen im Laufe des Verfahrens, denn nicht jeder Antragsteller geht beim Einklagen ins Studium über die erste Instanz hinaus und wendet die Zeit und das Geld auf, um in der Beschwerdeinstanz doch noch an einen Studienplatz zu gelangen.

Sowohl die Anzahl der Bewerber als auch die genaue Anzahl freier Studienplätze ist im Voraus kaum zu berechnen. Jegliche Pauschalisierung durch zum Beispiel irgendeine App zur Berechnung ist unpräzise und letztlich kaum seriös.

Sicherlich ist es als Rechtsanwalt für Studienplatzklagen möglich, die Zahlen der vorherigen Jahre heranzuziehen. Wirklich aussagekräftig sind aber nur die Kapazitätsberechnungen der Universitäten bzw. Hochschulen. Diese werden in der Regel erst zugänglich gemacht, wenn die Gerichtsverfahren zum Einklagen ins Studium bereits eröffnet worden sind.

Es muss zudem stets zwischen den Bewerbungen ins 1. Fachsemester und den Bewerbungen ins höhere Fachsemester unterschieden werden. Die Zahlen der Bewerber für die höheren Fachsemester sind der Erfahrung nach deutlich geringer und die Erfolgsaussichten zum Einklagen an der Universität steigen somit erheblich. Daher ist der Erwerb anrechenbarer Leistungen im Ausland oder im Inland bei einem artverwandten Studiengang stets vorteilhaft.

Aufgrund der eklatanten Unterschiede werden wir auf die Erfolgschancen in den einzelnen Studiengängen nachfolgend näher eingehen.

Humanmedizin und Zahnmedizin

  1. Fachsemester Humanmedizin und Zahnmedizin

Im Bereich der Humanmedizin und der Zahnmedizin ist generell davon auszugehen, dass die Chancen, einen Studienplatz einzuklagen, geringer als in vielen anderen Studiengängen sind. Das liegt daran, dass für beide Fächer mittlerweile teilweise ein Notendurchschnitt im Abitur mit der Note 1.0 verlangt wird, um im regulären Studienplatzvergabeverfahren einen Platz zu erhalten. Daraus ergibt sich, dass es für viele Bewerber nahezu unmöglich ist, einen Studienplatz im regulären Verfahren zu erhalten. Deshalb ist die Zahl der Antragsteller, die ihren Studienplatz einklagen, sehr hoch. Auf einen vom Gericht freigegebenen Platz kommen unter Umständen hunderte Bewerber.

Während die Erfolgsaussichten für Studienplatzklagen vor einigen Jahren noch relativ hoch waren (bis zu 75% aufwärts), wurden diese Zahlen mittlerweile relativiert. Für Bewerber, die bereit sind, in ihren Studienplatz zu investieren, ist es jedoch positiv zu bewerten, dass die Rechtsschutzversicherungen seit dem Jahr 2010 keine Neuverträge mit kurzer Wartezeit mehr anbieten und deshalb die Kosten für eine Studienplatzklage regelmäßig nicht mehr von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden. Dies führt dazu, dass die Zahl der Antragssteller rückläufig ist, weil die Studienplatzklagen ohne Rechtsschutzversicherung aus eigenen Mitteln finanziert werden müssen.

Zudem versuchen die Hochschulen, die Kosten der Verfahren zum Einklagen eines Studienplatzes in die Höhe zu treiben, indem sie selbst Anwaltskanzleien beauftragen, um sich vertreten zu lassen. Diese Taktik scheint aber von wenig Erfolg gekrönt zu sein und hat kaum Auswirkungen auf die Zahl derer, die sich ernsthaft in das Studium einklagen wollen.

  1. Höhere Fachsemester

Die Chancen auf den Erhalt eines Studienplatzes sind im höheren Fachsemester - also im 2. und 3. vorklinischen Fachsemester - bereits erhöht. Die besten Chancen bestehen aber wohl ab dem 1. klinischen Fachsemester. Insoweit ist die Zahl der Studienbewerber wohl am geringsten, so dass die Erfolgsaussicht beim Einklagen eines Studienplatzes an der Universität mit einem Rechtsanwalt für Studienplatzklagen in diesem Stadium des Studiums besonders hoch ist.

Eine Bewerbung ins höhere Fachsemester ist allerdings daran gebunden, dass Sie rechtzeitig Nachweise – sogenannte Anrechnungsbescheide – darüber erbringen, dass Sie qualifiziert sind, direkt in das höhere Studiensemester einzusteigen. Gerade bei einem Wechsel aus dem Ausland gibt es für Studienplatzklagen einiges zu beachten.

Tiermedizin

Die Anzahl von nur 5 Hochschulen in Deutschland, die Tiermedizin als Studienfach anbieten, lässt erahnen, dass die Chancen zum Einklagen eines Studienplatzes im Bereich der Tiermedizin im Verhältnis zu anderen Studiengängen eher gering sind. Dabei ist die Anzahl der Antragsteller in den letzten Jahren schwankend gewesen.

Pharmazie

Verglichen mit den medizinischen Kernstudiengängen ist die Anzahl der Antragssteller zum Einklagen eines Studienplatzes im Bereich der Pharmazie deutlich geringer. Wer örtlich flexibel ist, kann auch mit einer geringeren Anzahl zu verklagender Universitäten im Rahmen einer Studienplatzklage mit Hilfe eines Anwalts für Studienplatzklagen erfolgreich sein.
Die Erfolgschancen der Studienplatzklage ins höhere Fachsemester sind recht hoch einzuschätzen.

Psychologie

Im Studiengang Psychologie ist die Anzahl der Antragssteller zum Einklagen an der Universität deutlich geringer als im Bereich der medizinischen Studiengänge. Die Erfolgschancen der Studienplatzklage im Studiengang Psychologie sind deshalb sehr hoch einzuschätzen. Dabei ist es aber Voraussetzung, dass der Antragsteller beim Einklagen eines Studienplatzes örtlich flexibel ist. In der Regel ist es nicht nötig, so viele Studienplatzklagen wie im Bereich der medizinischen Studiengänge anzustreben.

Sonstige Studiengänge

In den sonstigen Studiengängen wie Lehramt, Rechtswissenschaft (Jura), Betriebswirtschaftslehre (BWL), Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit oder auch Biologie sind die Chancen auf den Erhalt eines Studienplatzes bei einer Studienplatzklage mit einem Anwalt für Studienplatzklagen recht hoch. Es bestehen sogar Aussichten, einen Studienplatz am Wunsch-Studienort einzuklagen. Es bleibt aber natürlich ein großer Vorteil, wenn der Antragsteller bei einer Studienlatzklage örtlich flexibel ist und wir mehrere Hochschulen für ihn aussuchen können.

Informationen speziell zu den Masterstudiengängen finden sie bei der Studienplatzklage Master-Studienplatz.

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