Quereinstieg Medizin / Wechsel aus dem Ausland

Wichtiges vorab zusammengefasst

Quereinstieg Medizin

In medizinischen Studiengängen kann ein Wechsel aus dem Ausland vorteilhaft sein. Insbesondere in den Fächern Humanmedizin und Zahnmedizin kann ein Quereinstieg über einen vorherigen Studienbeginn im Ausland zur deutlichen Erhöhung der Erfolgschancen einer Studienplatzklage Medizin bzw. Zahnmedizin führen.

Eine Anrechnung erbrachter Leistungen ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Dazu sollten Sie sich frühzeitig von den Rechtsanwälten für Studienplatzklagen Dr. Heinze & Partner beraten lassen, um die für Sie passende Universität im Ausland zu finden.

Bewerbung Studienplatz ins höhere Semester

Sie können sich in ein höheres Studiensemester bewerben und gegebenenfalls einklagen, wenn Sie anrechenbare Leistungen vorweisen können.
Um sich direkt in ein höheres Fachsemester bewerben zu können,

müssen bereits Leistungen erbracht worden sein, die entweder in einem ähnlichen Studiengang im Inland oder bei ausgewählten Universitäten im Wunschstudiengang im Ausland erworben und angerechnet worden sind.

Zeitpunkt Quereinstieg

Bezüglich des Zeitpunktes eines Quereinstieges werden Dr. Heinze & Partner Sie fachkompetent beraten.

Ein Quereinstieg mit einer entsprechenden Studienplatzklage in ein höheres Semester sollte aber in der Regel spätestens bis einschließlich zum ersten klinischen Semester erfolgen.

I. Wechsel ins höhere Fachsemester bei Studienplatzklagen

Insbesondere in den Fächern HumanmedizinZahnmedizin und Tiermedizin, kann es vorteilhaft sein, wenn sich der Bewerber nicht ins erste Fachsemester sondern in ein höheres Fachsemester bewirbt. Dies kann strategisch unter Umständen parallel zu den Bewerbungen in das erste bzw. ein niedrigeres Semester geschehen, um die Erfolgsaussichten einer Studienplatzklage zu optimieren. Dr. Heinze & Partner sind auf Studienplatzklagen spezialisiert und werden die Schriftsätze aufgrund ihrer wissenschaftlichen Kompetenz optimal für Sie verfassen. Ein Hochschulwechsel kann zum Beispiel im vorklinischen oder im klinischen Bereich der medizinischen Studiengänge erfolgen.

Dr. Heinze & Partner klagen Sie insbesondere in medizinischen Studiengängen in das 1. Fachsemester Medizin und Zahnmedizin, das 2. Fachsemester Medizin und Zahnmedizin, das 3. Fachsemester Medizin und Zahnmedizin, das 4. Fachsemester Medizin und Zahnmedizin, das 5. Fachsemester Medizin und Zahnmedizin sowie in sonstige höheres Fachsemester Medizin und Zahnmedizin ein, wenn Sie bereits Leistungen erbracht haben, die Ihnen durch die Landesprüfungsämter angerechnet werden können.

Die Anrechnung kann auf zwei Arten erfolgen. Zum einen kann der Bewerber ein verwandtes Studium in Deutschland aufnehmen, um sich einen Teil der Leistungen für das Wunschstudium anrechnen zu lassen. Zum anderen kann er ein Studium im Ausland beginnen, um sich dann die Leistungen im Inland anrechnen lassen zu können.

Nachfolgend erfolgt eine überwiegende Komzentration auf das Studium im Ausland, denn in einem solchen Fall können bestenfalls alle Leistungen angerechnet werden und der Bewerber verliert deshalb weniger Zeit, zumal die Anrechnung inländischer Studienleistungen zunehmend erschwert wird und ein abgeschlossenes Studium im Inland wegen der Zweitstudienbewerberegelungen sogar hinderlich sein kann.

Sollten Sie jedoch bereits ein Studium begonnen haben und nun wechseln wollen, kontaktieren Sie Dr. Heinze & Partner zum Einklagen eines Studienplatzes in ein höheres Semester (Medizin, Zahnmedizin u.a.).

II. Wechsel aus dem Ausland bei Studienplatzklagen

Zur Erhöhung der Erfolgschancen einer Studienplatzklage in den medizinischen Fächern kann es sinnvoll sein, dass ein Studienbewerber sein Studium im Ausland beginnt und im Laufe des Studiums, spätestens mit bestandenem Physikum (vorklinischer Abschnitt), zurück an eine Universität in Deutschland wechselt. Das liegt unter anderem daran, dass ausländische Studiengänge sowie solche privater Hochschulen bzw. Universitäten in Deutschland im Arbeitsmarkt zu erheblichen Nachteilen führen – jedenfalls insoweit, als es um hohe Positionen geht. Im Übrigen sind nicht selten Gleichwertigkeitsprüfungen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Deutschland notwendig. Durch eine Auslandsstrategie werden die hohen Bewerberzahlen für das erste Fachsemester umgangen, zumal eine Bewerbung ohne den Umweg über z.B. Hochschulstart.de direkt bei den Wunschuniversitäten in ein höheres Semester möglich ist. Eine solche Bewerbung kann theoretisch schon nach dem ersten angerechneten Semester erfolgen. Spätestens aber zum 1. klinischen Semester (nach dem Physikum) sollte der Wechsel nach Deutschland vollzogen werden.

Bei einem Studienortwechsel nach Deutschland gibt es viele Details zu beachten. Die Grundvoraussetzung für einen Studienortwechsel nach Deutschland ist, dass die im Ausland erbrachten Leistungen von den zuständigen Landesprüfungsämtern als gleichwertig anerkannt werden. Nur dann werden sie dem Bewerber angerechnet.

Dabei können Dr. Heinze & Partner als Rechtsanwälte für Studienplatzklagen Ihnen zwar einige Universitäten empfehlen. Sollten Sie sich jedoch für eine Universität entscheiden, müssen Sie aktiv werden und im Voraus entweder über Agenturen, die auf das Studium medizinischer Studiengänge im Ausland spezialisiert sind, oder bei den Universitäten / Prüfungsämtern direkt ermitteln, wie Sie sich bewerben und inwieweit die Leistungen angerechnet werden können.

Um Ihnen einen groben Überblick darüber zu geben, an welchen Universitäten Sie anrechenbare Leistungen erbringen können, haben Dr. Heinze & Partner Ihnen eine Übersicht zusammengestellt. Dabei bietet der Großteil der Universitäten das Studium auf Englisch an. Einige Universitäten bieten jedoch auch ein anrechenbares Studium auf Deutsch, Spanisch, Französisch oder auch Russisch an.

Möglich ist zum Beispiel die Anerkennung der an einigen folgenden Universitäten in den benannten Städten erbrachten Leistungen:

  • Bulgarien: Varna, Sofia
  • Großbritannien: mittlerweile nicht mehr empfehlenswert
  • Kroatien: Rijeka, Split, Zagreb
  • Lettland: Riga
  • Litauen: Vilnius, Kaunas
  • Polen: Breslau, Lodz, Posen, Pecs, Stettin,
  • Rumänien: Cluj, Iasi, Sibiu und Temeswar
  • Slowakei: Bratislava, Kosice und Martin
  • Spanien: Madrid, Valencia
  • Tschechien: Prag
  • Ungarn: Budapest, Debrecen
  • Serbien: Belgrad

Aufgrund des abweichenden Studienaufbaus ist eine Anerkennung aus folgenden Ländern nicht möglich:

  • Österreich
  • Niederlande
  • USA

Dabei ist es wichtig, dass die Fristen in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich ausgestaltet sein können. Auch werden unterschiedliche Tests gefordert, um ein Studium im Ausland beginnen zu können.

Die Anrechnung der im Ausland erbrachten Studienleistungen erfolgt gemäß § 12 I Nr. 2 ÄAppO. Eine Anrechnung wird nur vorgenommen werden, wenn die erbrachten Leistungen gegenüber den Anforderungen der deutschen Universitäten gleichwertig sind.

Aus der Grundlage (Anlage 1 ÄAppO – Ziffern 1 bis 6) für die Berechnung anrechenbarer Leistungen ergibt sich folgende Aufstellung:

Erbrachte Leistungen Entsprechen
3 große Scheine 1 Semester
2 große Scheine und 2 kleine Scheine 1 Semester
4 große Scheine und 4 kleine Scheine 2 Semester
6 große und 6 kleine Scheine 3 Semester
8 große und 8 kleine Scheine 4 Semester

Die abschließenden Prüfungen müssen bestanden worden sein.

Zudem müssen die Kurse und Seminare vollständig abgeschlossen worden sein. Bedarf ein Seminar einer Vervollständigung durch eine Lehrveranstaltung im späteren Studienverlauf, ist es nicht anrechnungsfähig.

Die Zuständigkeit der Landesprüfungsämter ergibt sich aus § 12 IV ÄAppO:

  • Voraussetzung:
    Zuständiges Landesprüfungsamt
  • Bereits an einer deutschen Hochschule eingeschriebene Studierende:
    Landesprüfungsamt des Landes in dem der Studierende eingeschrieben ist
  • Im Ausland studierend ohne bisherige Einschreibung an einer deutschen Hochschule:
    Landesprüfungsamt des Landes in dem der Studierende geboren ist
  • Sonstige Fälle:
    Landesprüfungsamt Düsseldorf

Die Kompetenz der auf Studienplatzklagen spezialisierten Rechtsanwälte Dr. Heinze & Partner liegt darin, für Sie die Rückkehr vorzubereiten und passende Universitäten im Rahmen der Studienplatzklage in ein höheres Fachsemester für Sie zu ermitteln. Wir erarbeiten Strategien für die Klagen in das 2., 3., 4., 5. Fachsemester sowie in noch höhere Semester. Auch wenn die Erfolgsaussichten besser sind, wenn Sie sich ins höhere Fachsemester einklagen, bedarf es einiger Vorbereitung und eines fundierten wissenschaftlichen Hintergrundwissens.

Am erfolgversprechendsten ist es, wenn Sie parallel zur Studienplatzklage in Deutschland ins erste Fachsemester Ihr Auslandsstudium beginnen, um im Falle einer erfolgreichen Studienplatzklage in das 1. Fachsemester sofort zurück nach Deutschland wechseln zu können. Im Misserfolgsfall der Studienplatzklage in das erste Fachsemester verbringen Sie einige Zeit im Ausland und klagen sich anschließend mit den Rechtsanwälten für Studienplatzklagen Dr. Heinze & Partner in ein höheres Semster ein. Sobald Sie wieder an eine deutsche Universität wechseln möchten, werden Dr. Heinze & Partner ihre wissenschaftliche Kompetenz einsetzen, um Ihre Chancen zu maximieren.

Die Vorgehensweise passen Dr. Heinze & Partner an Ihre individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten an, denn als Rechtsanwälten für Studienplatzklagen ist es den Rechtsanwälten Dr. Heinze & Partner bewusst, dass das Studium im Ausland und der anschließende Wechsel zurück nach Deutschland eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen können.

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