Notenverbesserung Medizin

Wichtiges vorab zusammengefasst

Notenverbesserung durch Tests und Ausbildung

Eine Verbesserung der Bewerbungsnote ist unter anderem zum Teil durch Tests oder durch eine fachbezogene vorherige Ausbildung möglich. Die Verbesserung der Bewerbungsnote für die direkte Zulassung in den medizinischen Fächern ist durch das Absolvieren zweier Tests möglich –

durch den so genannten TMS einerseits und den HAM-NAT Test andererseits. Inwieweit die Bewerbungsnote durch dieses Tests oder eine fachbezogene vorherige Ausbildung verbessert werden kann, hängt von der jeweiligen Universität ab.

TMS

Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) ist der meist verbreitete und anerkannte Test zur Verbesserung der Bewerbungsnote. Der TMS ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, durch den zusätzlich zur Abiturnote eine

Prognose über die Studieneignung eines Bewerbers für medizinische Studiengänge ermöglicht werden soll. Er wird einmal im Jahr angeboten und darf nur einmal absolviert werden.

HAM-NaT

Der HAM-Nat wird zur Verbesserung der Bewerbungsnote seltener anerkannt als der TMS.

Der HAM-Nat ist ein Multiple-Choice-Test mit Fragen zu medizinisch relevanten Aspekten der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Eine mehrfache Teilnahme in unterschiedlichen Jahren ist – anders als beim TMS – möglich.

Eignungstest in den medizinischen Fächern

Aufgrund der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist das innerkapazitäre Vergabesystem grundlegend geändert worden. Bis zur Änderung gab es zwei Möglichkeiten, die für die Studienplatzvergabe zugrunde zu legende eigene Bewerbungsnote zu verbessern und somit die Chancen auf eine direkte Zulassung an einer Universität zu erhöhen. Zum einen gab es den Test für medizinische Studiengänge – den sogenannten TMS – und zum anderen den HAM-Nat. Aufgrund der Neuordnung des Vergabesystems wurde die Eignung in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in den Vordergrund gestellt, so dass die Eignungstests nunmehr erheblich an Bedeutung gewonnen haben. Ein Eignungstest wie der TMS ist mittlerweile im Bereich der Vergabe nach Eignungsquote und im Auswahlverfahren der Hochschulen von erheblicher Bedeutung. Diese Eignungstests sind insbesondere der TMS und der HAM-NAT. Während der HAM-NAT in Hamburg und Magdeburg anerkannt sind, wird der TMS von einer höheren Zahl der Universitäten akzeptiert. Der HAM-NAT wird in rechtlich unbedenklicher Weise kostenlos öffentlich-rechtlich eingebettet angeboten. Der TMS wird hingegen über die Universität Heidelberg abgewickelt, welche dafür eine zivilrechtlich organisierte Gesellschaftsform gewählt hat, um Entgelt kassieren und zu versuchen, Prüfungsanfechtungen zu erschweren. Bezüglich der Organisation des TMS bestehen erhebliche rechtliche Bedenken, so dass insoweit diverse Klagemöglichkeiten gegeben sind. Das gilt auch für die Frage, wie oft der TMS angefertigt werden darf. Dr. Heinze & Partner sind auf Studienplatzklagen und Prüfungsrecht spezialisiert und werden Sie insoweit wissenschaftlich fundiert beraten und Ihnen erklären, welche Auswirkungen die Eignungstests haben und inwieweit diese rechtlich angreifbar sind.

Was ist der TMS?

Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, durch den zusätzlich zur Abiturnote eine Prognose über Studieneignung eines Bewerbers für medizinische Studiengänge ermöglicht werden soll.

Wichtige Informationen

Der TMS wird in relativ großen zeitlichen Abständen angeboten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Termine einhalten und Folgendes beachten:

  • Die Anmeldungsmöglichkeit zum TMS ist einzuhalten.
  • Die Anmeldung zum TMS, die Test-Einladung und die Bekanntgabe des Test-Ergebnisses erfolgen ausschließlich online.
  • Die Teilnahme am TMS ist gebührenpflichtig.
  • Der TMS findet regelmäßig an verschiedenen Teststandorten in Deutschland statt.
  • Die Testteilnahme ist freiwillig.
  • Weitere Informationen stehen unter www.tms-info.org zur Verfügung.

Vorbereitung auf den TMS

Aufgrund der Tatsache, dass der TMS erhebliche Bedeutung hat, empfiehlt es sich, dass eine entsprechend gute Vorbereitung durchgeführt wird. Es gibt einige Anbieter von Intensivkursen und Probetests. Dabei muss jeder Bewerber selbst entscheiden welche Art des Lernens ihm liegt.

Anrechnung der Leistungen des TMS

Maßgeblich ist, wie genau die Leistungen im TMS angerechnet werden, denn jede Universität hat die Modalitäten auf der Grundlage der Gesetze selbst zu bestimmen, so dass es einige Aspekte zu beachten gibt. Die genauen Anrechnungsmöglichkeiten für jede Universität finden Sie über einen Verweis bei hochschulstart.de mit der Weiterleitung zur jeweiligen Universität.

HAM-Nat

Was ist der Ham-Nat und wann findet er statt?

Der HAM-Nat ist ein Multiple-Choice-Test mit Fragen zu medizinisch relevanten Aspekten der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Mit den Fragen werden Kenntnisse und ihre Anwendung auf Schulniveau überprüft. Eine wiederholte Teilnahme in unterschiedlichen Jahren ist möglich.

Das Verfahren ist zweistufig ausgestaltet. Es gibt eine erste Stufe des Auswahlverfahrens mit dem HAM-Nat für die Bewerber der Humanmedizin. In der Regel eine Woche später erfolgt die zweite Auswahlstufe des Auswahlverfahrens in der Humanmedizin der HAM-Int.

Das Auswahlverfahren für den Studiengang Zahnmedizin wird mit dem HAM-Nat, dem HAM-MRT und dem HAM-Man durchführt.

Vorbereitung auf den HAM-Nat

Zur Vorbereitung auf den HAM-Nat stehen auf der Internetseite des UKE ein Themenkatalog sowie ein Probetest zur Verfügung, um dem Bewerber einen Eindruck zu vermitteln (https://www.uke.de/studierende/index_64518.php).

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